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Hausnotruf für Senioren: Funktion, Kosten und Zuschuss der Pflegekasse

Wie ein Hausnotruf funktioniert, für wen er sinnvoll ist, was er kostet und welchen Zuschuss die Pflegekasse übernimmt – der Überblick für Angehörige.

PRPflegeboxEU Redaktion
7. August 20263 Min. Lesezeit
Hausnotruf für Senioren: Funktion, Kosten und Zuschuss der Pflegekasse

Ein Sturz in der Wohnung, niemand ist da, und das Telefon liegt außer Reichweite – für allein lebende Senioren ist das eine reale Gefahr. Ein Hausnotruf schafft hier Sicherheit: Auf Knopfdruck kommt Hilfe. Dieser Ratgeber erklärt, wie das System funktioniert, für wen es sinnvoll ist und welchen Zuschuss die Pflegekasse übernimmt.

Was ein Hausnotruf ist und wie er funktioniert

Ein Hausnotruf besteht aus einem kleinen Sender, den die Person als Armband oder Kette am Körper trägt, und einer Basisstation in der Wohnung. Im Notfall genügt ein Druck auf den Knopf. Die Basisstation stellt automatisch eine Sprechverbindung zu einer Notrufzentrale her, die rund um die Uhr besetzt ist. Die Mitarbeitenden dort sprechen mit der Person, schätzen die Lage ein und verständigen je nach Situation Angehörige, den Pflegedienst oder den Rettungsdienst.

Weil der Sender am Körper getragen wird, funktioniert der Notruf auch dann, wenn die Person gestürzt ist und sich nicht mehr zum Telefon bewegen kann.

Für wen sich ein Hausnotruf lohnt

Besonders sinnvoll ist ein Hausnotruf für Menschen, die allein leben und ein erhöhtes Sturz- oder Gesundheitsrisiko haben. Auch bei chronischen Erkrankungen, Kreislaufproblemen oder nach einem Krankenhausaufenthalt gibt das Gerät Sicherheit – der Person selbst und den Angehörigen, die nicht ständig vor Ort sein können. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf die Sturzprophylaxe zu Hause, um Stürze von vornherein seltener zu machen.

Kosten und Zuschuss der Pflegekasse

Der Hausnotruf zählt zu den technischen Pflegehilfsmitteln. Deshalb beteiligt sich die Pflegekasse an den Kosten: Bei Vorliegen der Voraussetzungen übernimmt sie für die Basisleistung in der Regel einen monatlichen Zuschuss von bis zu 25,50 Euro. Voraussetzung ist mindestens ein Pflegegrad, und die Person muss überwiegend allein leben und einen Notfall nicht selbst überbrücken können.

Die genaue Höhe, die Voraussetzungen und mögliche Zusatzleistungen bestätigt Ihnen Ihre Pflegekasse. Den Antrag stellen Sie meist direkt über den Hausnotruf-Anbieter, der die Abrechnung mit der Kasse übernimmt. Wie sich technische Hilfsmittel von Verbrauchsprodukten unterscheiden, erklärt der Ratgeber zu technischen Pflegehilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch.

Hausnotruf mit GPS für unterwegs

Der klassische Hausnotruf funktioniert innerhalb der Wohnung. Wer auch draußen abgesichert sein möchte – etwa beim Spaziergang – kann ein mobiles Gerät mit Ortungsfunktion wählen. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber zum GPS-Tracker für Senioren.

Worauf Sie beim Anbieter achten sollten

  • Erreichbarkeit: Die Notrufzentrale sollte rund um die Uhr besetzt und schnell erreichbar sein.
  • Vertragskonditionen: Achten Sie auf transparente Preise, kurze Kündigungsfristen und keine versteckten Zusatzkosten.
  • Zusatzfunktionen: Sturzsensor, Schlüsselhinterlegung oder mobiler Notruf können sinnvoll sein.
  • Tragekomfort: Der Sender sollte leicht sein und Tag und Nacht getragen werden können.

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Fazit

Ein Hausnotruf ist eine der einfachsten und wirksamsten Möglichkeiten, die Selbstständigkeit zu Hause länger zu erhalten – für vergleichsweise wenig Geld und mit Unterstützung der Pflegekasse. Er nimmt Angehörigen die ständige Sorge und gibt der pflegebedürftigen Person Sicherheit.

Sie möchten wissen, welche Hilfsmittel und Zuschüsse Ihnen zustehen? Schreiben Sie uns an info@meine-pflegebox.com – wir beraten Sie gern und unverbindlich.

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